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Mein Freund, der Wasserdrache

USA, England, 2007
Abenteuer, 111 Minuten, FSK: 6

Originaltitel:
The Water Horse

Kino-Start:
07.02.2008

Regie:
Jay Russell

Darsteller:
Alex Etel (Angus MacMorrow), Emily Watson (Mutter Anne), Ben Chaplin (Lewis Mowbray), David Morrissey (Captain Hamilton)
Mein Freund, der Wasserdrache
Plakat
Wie kam das Monster in den Loch Ness? Das weiß Regisseur Jay Russell in seiner familientauglichen Kinderbuchverfilmung "Mein Freund der Wasserdrache" zu berichten. Neben dem computergenerierten Wasserdrachen sind Emily Watson, Ben Chaplin und Alex Etel zu sehen. Die Musik steuerte kein Geringerer als James Newton Howard bei.

Der vielleicht zehnjährige Angus McMorrow (Alex Etel) lebt mit seiner Mutter und seiner Schwester an einem schottischen See.

Eines Tages findet er beim Muschelsuchen etwas, was entfernt wie ein Straußen-Ei aussieht. Vorsichtig trägt er es nach Hause und versteckt es in einem Schuppen.

Am nächsten Morgen ist sehr zu Angus' Überraschung aus dem Ei ein Lebewesen geschlüpft. Ein Etwas, das an eine tolpatschige Eidechse erinnert und ungemein hungrig ist.

Angus beginnt sofort, die kleine Kreatur liebevoll mit Ölsardinen und Schokoladenkeksen aufzupäppeln und tauft seinen neuen, sanftmütigen Freund auf den Namen Crusoe.

Bald schon aber stellt Crusoe seinen Ziehvater vor ein ernstes Problem: Das Tierchen wächst derart schnell, dass schon bald Goldfischglas, dann Kloschüssel, dann Badewanne und schließlich auch der Gartenteich zu klein als Notunterkunft werden. Schließlich lässt sich Crusoe nicht mehr vor den anderen Mitbewohnern des Hauses verbergen.

Angus' Mutter Anne (Emily Watson) ist über den neuen Hausbewohner zunächst entsetzt, aber auch fasziniert, und bald schon hat sie ihn ebenso ins Herz geschlossen, wie Angus das getan hat. Ebenfalls fasziniert, sich aber seiner Gefühlswelt weniger im Klaren ist der Hund der Familie, der sich nicht ganz sicher ist, ob Crusoe nun etwas zum Spielen oder zum Fressen ist.

So oder so: Einmal abgesehen davon, dass die Haltung von Wasserdrachen in Gartenteichen nicht artgerecht ist, wird Crusoe einfach zu groß: Er muss zurück in den See.

Doch im See wie auch an Land lauern zahlreiche Gefahren für das Tier, das das Leben in freier Wildbahn nicht gewohnt ist. Da ist Agnus' Hilfe nochmal dringend von Nöten...

Film-Inhalt  

Begegnungen zwischen Mensch und Tier
Begegnungen zwischen Mensch und Tier

  Hintergrund

Monster, Ahoi!
Monster, Ahoi!

"Ich suche nach Geschichten, die etwas über den menschlichen Geist erzählen", meint Regisseur Jay Russell zur Auwahl der Kinderbuchvorlage des britischen Schriftstellers Dick King-Smith. "Ich bin fasziniert von unserem Leben auf der Welt, von all den anderen Kreaturen, die sie mit uns teilen und davon, wie jede einzelne davon die andere beeinflusst. Weil dieses Märchen die allgemeingültigen Themen Magie und Freundschaft berührt, spricht es jede Altersgruppe an. Es ist wirklich ein Film für alle: Auf der einen Seite für Kinder, auf der anderen für deren Eltern und darüber hinaus gar für die Großeltern."

"Mein Freund, der Wasserdrache" wurde fast vollständig in Neuseeland gedreht. Lediglich einige Außenaufnahmen stammen tatsächlich aus Schottland.

Der Film sollte in den USA eigentlich bereits im September 2007, dann Anfang Dezember 2007 anlaufen. Die Columbia Pictures verschoben den Starttermin schließlich auf den Weihnachtstag 2007 und brachten damit die Walt-Disney-Produktion "Die Chroniken von Narnia: Prinz Caspian" in arge Bedrängnis: Beide Titel sind Produktionen der Walden Media und sollten nicht gegeneinader um die Gunst der Kinozuschauer laufen.

So ist "Mein Freund, der Wasserdrache" schließlich dafür "verantwortlich", dass der Starttermin von Narnia von Disney weit in dem Sommer geschoben wurde (Deutschlandstart: 31. Juli 2008).

"The Water Horse", so der Origianltitel der Buchvorlage zu "Mein Freund, der Wasserdrache", stammt aus der Feder von Dick King-Smith, einem der erfolgreichsten britischen Kinderbuchautoren.

Der im Jahre 1922 in der englischen Grafschaft Gloucestershire geborene King-Smith kam erst spät zur Schriftstellerei. Als er sein erstes Buch veröffentlichte, war er bereits 56 Jahre alt.

Zuvor hatte King-Smith über zwanzig Jahre als Bauer gearbeitet, bevor er schließlich den Beruf des Lehrers ergriff und über diesen dann zum Schreiben kam.

Inzwischen hat King-Smith mehr als hundert Kinderbücher verfasst, die bisher in zwölf Sprachen übersetzt wurden. Allein in Großbritannien beträgt seine Gesamtauflage über 5 Millionen verkaufte Bücher.

"The Water Horse" stammt aus dem Jahre 1990. "Ich glaube, was die Leute auf diese Geschichte neugierig macht, ist das Geheimnisvolle", erläutert King-Smith. "Niemand weiß mit Sicherheit, ob es den Wasserdrachen gibt, niemand weiß, wie er aussehen könnte. Man kann seiner Phantasie völlig freien Lauf lassen. Darin liegt der Spaß. Ein weiterer Reiz ist nach meiner Ansicht die Klarheit der Story. Es ist eine geradlinig erzählte Geschichte von der Beziehung einer Familie und eines merkwürdigen, einzigartigen Tieres und von der Wirkung, die dieses Geschöpf auf eben jene Familie hat."

Noch bekannter als Dick King-Smiths Wasserdrache dürfte allerdings sein Buch "Babe, The Gallant Pig" sein, auf dem die Film-Reihe "Ein Schweinchen namens Babe" beruht.

Über den Roman-Autor  

Was es wohl mit dem Ding auf sich hat?!
Was es wohl mit dem Ding auf sich hat?!

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Bild-Gallerie  

Ein Überraschungsei der besonderen Art
Ein Überraschungsei der besonderen Art

  Stab und Besetzung

Irgendwo das draußen muss er sein
Irgendwo das draußen muss er sein
Regie:
Jay Russell

Buch:
Robert Nelson Jacobs, Dick King-Smith

Kamera:
Oliver Stapleton

Schnitt:
Mark Warner

Produktion:
Robert Bernstein, Charlie Lyons, Barrie M. Osborne, Douglas Rae

Musik:
James Newton Howard

Kostueme:
John Bloomfield

Maske:
Nikki Gooley, Georgia Lockhart-Adams, Nadine Wilkie

Darsteller:
Alex Etel, Bruce Allpress, Eddie Campbell, Ben Chaplin, Peter Corrigan, Brian Cox, Carl Dixon, Nathan Christopher Haase, Craig Hall, Ian Harcourt, Rex Hurst, Bill Johnson, Megan Katherine, Elliot Lawless, Lorraine McDonald, David Morrissey, Marshall Napier, Edward Newborn, Louis Owen Collins, Phil Peleton, William Russell, Erroll Shand, Joel Tobeck, Ben Van Lier, Emily Watson, Priyanka Xi, Geraldine Brophy

Zeitgleich mit dem Film "Mein Freund, der Wasserdrache" in der Regie von Jay Russell liefen am 07.02.2008 in Deutschland im Kino auch die folgenden Spielfilme an:

Unsere Erde - Der Film
Dokumentation, Deutschland, England, 2007


Talk to Me
Drama, USA, 2007


Someone Beside You
Dokumentation, Schweiz, 2007


Saw IV - Sterben war gestern
Psychothriller, USA, 2007


Märzmelodie
Romantik-Komödie, Deutschland, 2008


Herr Vig und die Nonne
Dokumentation, Dänemerk, 2007


Der Krieg des Charlie Wilson
Drama, USA, 2007


Der Jane Austen Club
Liebesdrama, USA, 2007

Ebenfalls im Kino  



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