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Charlie Bartlett

USA, 2007
Komödie, 97 Minuten



Kino-Start:
26.06.2008

Regie:
Jon Poll

Darsteller:
Anton Yelchin (Charlie Bartlett), Robert Downey Jr. (Rektor Gardner), Hope Davis (Marilyn Bartlett), Kat Dennings (Susan Gardner), Tyler Hilton (Murphy Bivens), Mark Rendall (Kip Crombwell), Stephen Young (Dr. Stan Weathers), Dylan Taylor (Len Arbuckle), Megan Park (Whitney Drummond), Jake Epstein (Dustin Lauderbach), Jonathan Malen (Jordan Sunder)
Charlie Bartlett
Plakat
Sowohl für Regisseur Jon Poll wie auch für den Drehbuchautor Gustin Nash ist "Charlie Bartlett" ihr Spielfilmdebüt. Als Titeldarsteller agiert Anton Yelchin, der mit seinen 18 Jahren bereits deutlich mehr Erfahrung im Filmgeschäft hat. Der Sohn zweier Eiskunstläufer aus St. Petersburg hatte bereits 2002 den Young Artist Award für seine Rolle in dem Drama "Hearts in Atlantis" erhalten, in dem Hope Davis ebenfalls seine Filmmutter spielte.

Charlie Bartlett (Anton Yelchin) ist einer der intelligentesten Schüler an der Privatschule. Doch wieder einmal werden die Nerven seiner alleinerziehenden, steinreichen Mutter Marilyn (Hope Davis) auf die Probe gestellt, als sie zum Rektor zitiert wird. Der Grund: Bei ihrem Sohn wurde ein Laminiergerät gefunden, mit dessen Hilfe er täuschend echte Fälschung von Führerscheinen an seine Mitschüler verscherbelt hat.

Die Konsequenz: Wie schon so oft fliegt Charlie auch von diesem Institut - als einziger Ausweg, doch noch die Hochschulreife zu erlangen, bleibt eine öffentliche Highschool. Doch dort wird der nobel gekleidete Neuzugang mit Argwohn beäugt und erstmal vom Schulrüpel Murphy Bivens (Tyler Hilton) gezeigt, dass hier die Dinge anders laufen.

Mit blauem Auge klagt Charlie seinem Psychiater Dr. Stan Weathers (Stephen Young) sein Leid und kriegt von diesem erst einmal ein Rezept für Retalin verpasst bekommt. Tatsächlich wirkt sich das Medikament äußerst positiv auf sein Befinden aus - ebenso wie auf das Verhältnis zu seinen Mitschülern.

Kurz darauf wird er von Kip Crombwell (Mark Rendall) angesprochen, ebenfalls ein Außenseiter, der sich ihm anvertraut. Kip leidet unter Depressionen, und bei der nächsten Sitzung beschreibt Charlie diese Symptome Dr. Weathers, der ihm daraufhin Xanax gegen Panik-Attacken verschreibt. Die Pillen reicht er an Kip weiter, und bald spricht sich unter den Schülern herum, dass man mit Problemen zu Charlie kommen kann.

Der etabliert regelmäßige psychotherapeutische Sitzungen auf dem Schulklo, hört sich die Anamnesen an und gibt sie an seinen Psychiater weiter, um mit den entsprechenden Ratschlägen und Präparaten versehen, damit seinen Mitschülern zu helfen. Das Geschäft floriert, und als sich vor dem Schulklo Schlangen bilden, stößt das bei Rektor Gardner (Robert Downey Jr.) auf Misstrauen.

Dieses wächst noch, als dessen Tochter Susan (Kat Dennings), die ebenfalls zu Charlies heimlichen "Patienten" gehört, sich in diesen verliebt. Dann geraten die Dinge endgültig aus dem Ruder, als der labile Kip versucht, sich mit Hilfe von Charlies Pillen das Leben zu nehmen...

Film-Inhalt  

Charlie Bartlett (Anton Yelchin) hat viele Fähigkeiten
Charlie Bartlett (Anton Yelchin) hat viele Fähigkeiten

  Hintergrund

Rektor Gardner (Robert Downey Jr.) ist der neue Rektor
Rektor Gardner (Robert Downey Jr.) ist der neue Rektor

Jon Poll ist eigentlich gelernter Schnittmeister und montierte bereits solch erfolgreiche Komödien wie "Meine Braut, ihr Vater und ich" ("Meet the Parents") und "Austin Powers". Produzent Jay Roach, der diese Filme inszeniert hatte, wusste, dass er schon länger Ausschau nach einem passenden Projekt zum Einstieg in das Regie-Handwerk war.

Als das Drehbuch des jungen Autors Gustin Nash auf seinem Tisch landete, schien der Zeitpunkt gekommen zu sein. Roach gab es seinem Freund Poll zu lesen, und der war davon hingerissen: "Als ich es las, musste ich dauern lachen, und gleichzeitig war ich bewegt. Es ist eine Geschichte über Teenager, und ich fühle mich immer noch wie ein Teenager. So kann ich mich damit gut identifizieren, aber ich kann mich auch in die Rolle von Eltern hineinversetzen.

Die Story hat eine Menge Humor, doch gleichzeitig behandelt sie auch einige bedeutende Fragen. Und Anton Yelchin war in der Lage, breit angelegten Slapstick abzuziehen, intime, ernsthafte Szenen, so ziemlich alles, was wir von ihm verlangten. Er tanzt, er singt - und er ist ebenso in der Lage, es mit Robert Downey Jr. aufzunehmen."

"Ich war 26 Jahre alt und hatte gerade die Filmschule hinter mich gebracht", erinnert sich Nash. "Ich arbeitete in einem Einkaufszentrum in Burbank und hing meisten ab mit jedem von 14 bis 30, wir gingen alle zusammen ins Kino. Es war ein ziemlich trauriges Dasein; ich schrieb Drehbücher. Die Arbeit in diesem Einkaufszentrum hat auf mich in jedem Fall Einfluss gehabt: Das Thema, das ich gewählt habe, oder das Alter der Protagonisten."

Zur Grossansicht bitte auf das jeweilige Bild klicken:

Bild-Gallerie  

Marilyn (Hope Davis) mit Sohn beim Musizieren
Marilyn (Hope Davis) mit Sohn beim Musizieren

  Stab und Besetzung

Der Jungpsychiater in seiner Praxis
Der Jungpsychiater in seiner Praxis
Regie:
Jon Poll

Buch:
Gustin Nash

Kamera:
Paul Sarossy

Schnitt:
Alan Baumgarten

Produktion:
William Horberg, Barron Kidd, Sidney Kimmel, David Permut, Jay Roach

Musik:
Christophe Beck

Kostueme:
Luis Sequeira

Maske:
Linda Dowds

Darsteller:
Anton Yelchin, Robert Downey Jr., Hope Davis, Kat Dennings, Tyler Hilton, Ishan Davé, Megan Park, Jonathan Malen, Jake Epstein, David Brown, Richard Alan Campbell, Lauren Collins, David Fraser, Aubrey Graham, Judah Katz, Derek McGrath, Annick Obonsawin, Katelin Petersen, Mark Rendall, Kim Roberts, Amabelle Singson, Dylan Taylor

Zeitgleich mit dem Film "Charlie Bartlett" in der Regie von Jon Poll liefen am 26.06.2008 in Deutschland im Kino auch die folgenden Spielfilme an:

XXY
Drama, Uruguay, Argentinien, 2007


Rückkehr in die Normandie
Dokumentation, Frankreich, 2007


Ruinen
Horror, USA, 2008


Maroa
Jugend-Drama, Venezuela, Spanien, 2005


La Paloma
Musik-Dokumentation, Deutschland, Spanien, USA, Mexiko, 2008


All the Boys Love Mandy Lane
Horror-Thriller, USA, 2006

Ebenfalls im Kino  



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