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Shutter - Sie sehen dich

USA, 2008
Horror-Thriller, 85 Minuten, FSK: 16

Originaltitel:
Shutter

Kino-Start:
15.05.2008

Regie:
Masayuki Ochiai

Darsteller:
Joshua Jackson (Benjamin Shaw), Rachael Taylor (Jane Shaw), Megumi Okina (Megumi Tanaka), David Denman (Bruno), John Hensley (Adam), Maya Hazen (Seiko), James Kyson Lee (Ritsuo), Yoshiko Miyazaki (Akiko)
Shutter - Sie sehen dich
TrailerPlakat
Der japanische Regisseur Masayuki Ochiai bringt bei seiner ersten Hollywood-Produktion mit dem Horror-Thriller "Shutter" ein Remake des gleichnamigen thailändischen Filmes aus dem Jahre 2004 in die Kinos. Vor der Kamera agieren Joshua Jackson und Rachael Taylor als ein von Geistern geplagtes Ehepaar auf Hochzeitreise, dem partout kein Hochzeitsfoto zu gelingen scheint.

Benjamin Shaw (Joshua Jackson) und Jane (Rachael Taylor) sind frisch verheiratet. Die beiden wollen von New York nach Tokio übersiedeln, wo Ben einen Job als Fotograf bekommen hat. Vor ihrer Abreise aus den Staaten wollen die beiden allerdings noch einige Tage in einer Jagdhütte verbringen - quasi als Ersatz für die Flitterwochen.

Doch auf der Fahrt dorthin kommt es zu einem Unfall: Scheinbar aus dem Nichts taucht vor dem Wagen plötzlich ein Mädchen auf. Jane verreißt das Steuer, und das Fahrzeug überschlägt sich.

Glück im Unglück: Ben und Jane bleiben weitgehend unverletzt, aber von dem Mädchen ist weit und breit nichts zu sehen. Da sich auch am Fahrzeug keine Spuren eines Zusammenstoßes finden, geht sowohl das Paar als auch die Polizei davon aus, dass Janes schnelle Reaktion Schlimmeres verhindert hat.

Einige Wochen später: Ben und Jane sind in Tokio eingetroffen, und Ben tritt seinen Job bei seinem Freund Bruno (David Denman) an. Als Jane die von Ben gemachten Fotos von der Hochzeit und dem anschließenden Kurzurlaub abholt, ist sie entsetzt: Auf den Bildern befinden sich seltsame Lichtreflexe, die an die Umrisse des Mädchens erinnern, die sie unlängst fast überfahren hätte, und für die es erstmal keine Erklärung gibt. Auch ein technischer Fehler scheint ausgeschlossen zu sein.

Jane zeigt die Bilder ihrer Freundin Seiko (Maya Hazen). Die ist überzeugt, es handelt sich um Geisterbilder. Deren Freund Ritsuo (James Kyson Lee) - so berichtet Seiko - wisse vielleicht mehr, denn er habe sich in der Vergangenheit bereits des öfteren mit der Fotographie übernatürlicher Phänomene beschäftigt.

Ben sieht das ganze äußerst skeptisch, doch da die seltsamen Lichtreflexe mittlerweile auch auf Bildern auftauchen, die er beruflich fertigt, willigt er schließlich in ein Treffen ein.

Dabei wird das Paar in eine ihm bisher vollkommen unbekannte, mystischen Welt hineingezogen, die um einen dunklen Punkt in Bens Vergangenheit zu kreisen scheint und schließlich alle in größte Gefahr bringt...

Film-Inhalt  

Wie aus dem Nichts
Wie aus dem Nichts

  Hintergrund

Ben ist ernster verletzt, als er zunächst dachte
Ben ist ernster verletzt, als er zunächst dachte

"Shutter" ist ein Remake des gleichnamigen thailändischen Films aus dem Jahre 2004, bei dem damals Banjong Pisanthanakun und Parkpoom Wongpoom Regie führten.

Bei "Shutter" von 2008 inszenierte der Japaner Masayuki Ochiai. Es ist seine erste Arbeit außerhalb seines Heimatlandes. "Ich bekam Albträume davon, wie schwierig die Arbeit mit Schauspielern sein würde, deren Sprache ich nicht spreche", erinnert er sich. "Doch meine Ängste verflüchtigten sich bei den ersten Proben. Wir hatten eine wundervolle Dolmetscherin und zogen alle am gleichen Strang. Es lief so reibungslos, dass es mir bald vorkam, als würde ich direkt zu den Darstellern sprechen."

Das Drehbuch zum Remake schrieb Luke Dawson, der wesentliche Teile der Originalstory von New York nach Tokio verlegte. Und zwar mit dramaturgischen Hintergedanken: "Janes Gefühl von Fremdheit ist wesentlich für die Geschichte", beschreibt Dawson, "also ergab es Sinn, den Film im Ausland anzusiedeln. Tokio ist einfach der ideale Ort – Jane sieht nur Chaos um sich herum und ist nicht mehr in der Lage, ihre Situation zu verstehen. Dem amerikanischen Publikum sind die Mechanismen dieser Stadt ziemlich unbekannt, also konnten wir uns einen Spaß daraus machen, Tokio so darzustellen, wie es sich einem Fremden präsentieren würde."

"Shutter" lief in den USA am 21. März 2008 an und erntete vor allem in Internet-Foren herbe Krtiken. Dennoch schaffte es der Film kurzzeitig auf Platz 3 in den Kinocharts und konnte allein auf dem amerikanischen Kontinent rund 40 Millionen US-Dollar einspielen.

Die Idee, es könne so etwas wie "Geisterfotographie" geben, stammt aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Als Geburtstunde des modernen Spiritismus gilt Allan Kardecs 1857 veröffentlichtes "Buch der Geister"

Der Bostoner Fotograf William H. Mumler gilt als der erste Fotospiritist. Auf einem fehlbelichteten Selbstbildnis des Jahres 1861 glaubte er die schattenhaften Umrisse einer längst verstorbenen Cousine zu erblicken.

Mumlers Geschichte ging durch die Presse, und bald schon war sein Studio in Boston überrannt von Kunden, die sich von ihm ablichten lassen wollten, immer in der Hoffnung, in Schatten und Lichtreflexen auf ihren Portraits, die beim damaligen technischen Stand der Fotografie nun einmal nicht ausblieben, den einen oder anderen verstorbenen Verwandten zu erblicken.

Mumlers Geisterfotographie machte Schule, und schnell schossen "Geisterfotografen" nebst Studio überall aus dem Boden. Einem gewissen F.M. Parks gelang es sogar, die Geister dazu zu bewegen, schriftliche Nachrichten auf den Bildern zu hinterlassen - bis Park im Jahre 1873 nachgewiesen werden konnte, dass er es selbst war, der auf den unbelichteten Fotoplatten herumgekritzelt hatte.

Dem weitverbreitenen Glauben an die Geisterfotographie hat das jedoch nur wenig geschadet - bis heute.

Geisterphotographie  

Mit den Bildern stimmt was nicht
Mit den Bildern stimmt was nicht

Zur Grossansicht bitte auf das jeweilige Bild klicken:

Bild-Gallerie  

Sehen, aber nicht gesehen werden
Sehen, aber nicht gesehen werden

  Stab und Besetzung

Spezielle Kameras für spezielle Bilder
Spezielle Kameras für spezielle Bilder
"Shutter - Sie sehen dich" im Internet:

IMBD-Eintrag (engl.)

Regie:
Masayuki Ochiai

Buch:
Luke Dawson

Kamera:
Katsumi Yanagishima

Schnitt:
Timothy Alverson, Michael N. Knue

Produktion:
Doug Davison, Takashige Ichise, Roy Lee

Musik:
Nathan Barr

Maske:
Rick Findlater

Darsteller:
Joshua Jackson, Rachael Taylor, Megumi Okina, David Denman, John Hensley, Maya Hazen, James Kyson Lee, Yoshiko Miyazaki, Kei Yamamoto, Daisy Betts, Adrienne Pickering, Pascal Morineau, Masaki Ota, Heideru Tatsuo, Eri Otoguro, Rina Matsuki, Tomotaka Kanzaki, Jun Yakushiji, Emi Tamura, Polina Kononova, Yulia Ryzhova, Mika Kinose, Masakazu Nagakura, Shinji Furukawa, Maria Takagi, Akihido Ando, Alessandra, Katrina B., Tanya Allen, Takao Toji, Shizuka Fujimoto, Yutaka Mishima, Maiko Asano, Rei Sato, Homare Hasegawa, Kei Hirosawa, Michiyo Kaneko, Koichi Kase, Yasuke Kawarada, Ayuko Koyama, Konomi Moriyama, Akira Sato, Miyoko Yamaguchi, Runa Kozuki, Natsuki, Akihiro Shimomura, Gen Takatsuka, Natalia Tsvetkova

Zeitgleich mit dem Film "Shutter - Sie sehen dich" in der Regie von Masayuki Ochiai liefen am 15.05.2008 in Deutschland im Kino auch die folgenden Spielfilme an:

Verliebt in die Braut
Komödie, USA, 2008


Paranoid Park
Teenager-Drama, USA, 2007


Mein Bruder ist ein Einzelkind
Komödie, Italien, 2007


Kinski - Jesus Christus Erlöser
Dokumentation, Deutschland, 2008


Es geht um alles
Sport-Dokumentation, Deutschland, 2008


Ein Mann für alle Unfälle
Komödie, USA, 2008


Brügge sehen .. und sterben?
Komödie, England, Belgien, 2008


Brave Story
Anime, Japan, 2006

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