In einer Zeit, in der der Streit zwischen Wallonen und Flamen in Belgien immer größere Ausmaße annahm, drehte der im flämischen Ukkel geborene Regisseur und Drehbuchautor Joachim Lafosse seinen dritten Kinofilm im Grenzgebiet mit einem französischen Filmstar als Hauptdarstellerin. Isabelle Huppert bringt als Mutter ihre zwei von belgischen Brüdern gespielten Söhne in arge Konflikte.
Das hält ihn allerdings nicht davon ab, ab und zu vorbeizuschauen, um seinen Kindern ein wenig unter die Arme zu greifen. Seine Ex-Frau hingegen sieht diese Besuche mit missfallen - sie kann die Trennung immer noch nicht verwinden. Es scheint so, als habe sie seither den Respekt ihm gegenüber verloren - und ein wenig auch vor sich selbst.
Die Brüder haben untereinander eine innige Beziehung, doch das bislang ebenso innige Verhältnis zur Mutter insbesondere von Thierry wird zunehmend von Flapsigkeit geprägt. Nachdem Pascale jahrelang ihre Kinder allein aufgezogen hat, will sie die Normalität des Familienalltags und ihre eigene Mutterrolle durchbrechen.
Doch als Pascale dieses Vorhaben ihren Söhnen mitteilt, reagieren diese ablehnend und insbesondere Thierry unerwartet aggressiv. Jan versucht zu vermitteln, doch das verstärkt nur noch die Konflikte. Pascale entschließt sich, dem Streit erst mal aus dem Weg zu gehen und fährt zur Erholung zu ihrer Freundin Gerda (Sabine Riche).
Während die beiden Brüder nun auf sich allein gestellt sind mit der Perspektive, dass sich ihr bisheriges Leben endgültig ändern wird, entbrennt eine Auseinandersetzung zwischen ihnen. Dabei schlägt sich Francois auf die Seite seiner Mutter, deren Motive er akzeptieren kann, doch Thierry rastet aus...
Film-Inhalt
Pascale (Isabelle Huppert) ist Mutter zweier Söhne
So spielte er bereits an der Seite von Colin Farrell in der Gangsterkomödie Brügge sehen .. und sterben" von 2008. Seine äußerst steile Karriere war der Ansporn für Bruder Yannick, sich ebenfalls als Schauspieler zu versuchen.
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