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Mensch, Dave!

USA, 2008
SciFi-Komödie, 90 Minuten

Originaltitel:
Meet Dave

Kino-Start:
28.08.2008

Regie:
Brian Robbins

Darsteller:
Eddie Murphy (Dave Ming Cheng / Kapitän), Elizabeth Banks (Gina Morrison), Gabrielle Union (Nr. 3 - Kulturoffizierin), Scott Caan (Dooley), Ed Helms (Nr. 2), Kevin Hart (No. 17), Mike O'Malley (Knox), Pat Kilbane (Nr. 4 - Sicherheitsoffizier), Judah Friedlander (Ingenieur), Marc Blucas (Mark Rhodes), Jim Turner (Doktor), Nick Berman (Rich)
Mensch, Dave!
TrailerPlakat
Eddie Murphy gilt nicht immer als Garant für Kassenknüller im komischen Fach, doch er ist prädestiniert, wenn es darum geht, mehrere Rollen in einem Film zu spielen. So war es auch bei "Norbit" 2007, und direkt danach drehte er mit "Mensch, Dave!", wieder zusammen mit Regisseur Brian Robbins, eine Komödie, in der er ein Raumschiff verkörpert und zugleich den Captain, der es steuert.

Durch New York spaziert, etwas ungelenk und in einem blendend weißen Anzug, ein merkwürdiges Wesen (Eddie Murphy) durch die Straßen. Scheinbar ein ganz gewöhnlicher Mensch, doch tatsächlich handelt es sich um ein komplettes Raumschiff aus dem Weltall. Auf der Brücke hat der Captain (ebenfalls Eddie Murphy) das Sagen, doch die Navigation durch den dichten Verkehr des Big Apple erweist sich als schwierig:

Das Raumschiff missachtet eine rote Ampel und wird prompt von einem Auto angefahren. Am Steuer sitzt die attraktive Gina (Elizabeth Banks), die sich sogleich besorgt um den unvorsichtigen Passanten kümmern will, der offensichtlich bei dem Unfall leicht lädiert wurde. Doch ihm gelingt es, während Gina den Notarzt ruft, sich unbemerkt in eine Seitenstraße zurückzuziehen.

Hier ist er unbeobachtet, denn hier beginnt er mit einem für Erdlinge merkwürdigen Heilungsprozess: Aus dem Ohr steigt ein winziger Alien-Mechaniker und seilt sich zum verdrehten Knöchel ab, um ihn zu reparieren. Doch auch andere Komponenten wurden bei dem Aufprall in Mitleidenschaft gezogen, und das setzt die Crew unter Zeitdruck: jetzt bleiben ihnen zwei Tage, um ihre Aufgabe zu erledigen.

Die besteht darin, einen für den Heimatplaneten der Außerirdischen lebenswichtigen Stein aufzustöbern, der im All vom Kurs abgekommen war und auf New York stürzte - geradewegs in das Aquarium von Josh (Austyn Myers), Ginas elfjährigem Sohn. Trotz Verständigungsproblemen können diese sich mit dem Wesen soweit verständigen, dass sie ihn in ihre Wohnung einladen.

Die erste Kontaktaufnahme der Aliens mit Menschen ist also gelungen, und gemeinsam einigt man sich für ihn auf den Namen Dave Ming Cheng. Doch die Umgebung ist für die Crew von Dave noch ziemlich ungewohnt, und so wird die Hauskatze als bedrohlich eingestuft und ziemlich rabiat behandelt, und auf der Tanzfläche ist der ganze Einsatz gefragt, um die Balance zu halten.

Doch die Crew von Dave darf ihre Mission nicht aus den Augen verlieren, und so macht er sich auf den Weg durch die Stadt zu Joshs Schule, weil sie inzwischen erfahren haben, dass er im Besitz des Steins ist. Allerdings nicht mehr in diesem Moment, denn er wurde ihm vom Schulrüpel Rich (Nick Berman) abgenommen. Doch die Zeit eilt, den der Energievorrat an Daves Bord geht zur Neige...

Film-Inhalt  

Dave (Eddie Murphy) vor der Freiheitsstatue
Dave (Eddie Murphy) vor der Freiheitsstatue

  Hintergrund

Josh (Austyn Myers) war im Besitz des Steins
Josh (Austyn Myers) war im Besitz des Steins

Die Drehbuchautoren Rob Greenberg und Bill Corbett sind alte Studienfreunde, und nach dem College an der Yale School of Drama hatte jeder für sich Filmkarriere gemacht. Doch sie hatten immer den Wunsch, ein gemeinsames Projekt zu verwirklichen. Als das Drehbuch zu "Meet Dave" fertig war, bekam es Eddie Murphy in die Hände.

Der war gerade mit den Dreharbeiten zu der Komödie "Norbit" beschäftigt und fragte den dafür zuständigen Regisseur Brian Robbins, was er im Anschluss daran vorhabe. Murphy gab ihm das Skript, und schnell wurde man einig, auch bei diesem neuen Projekt zusammenzuarbeiten.

Im Gegensatz zu Norbit, das bereits nach zwei Wochen die Produktionskosten eingespielt hatte, geriet "Meet Dave" allerdings zu einem Flop: Bei einem vergleichbaren Budget von geschätzt sechzig Millionen Dollar wurden an den US-Kinokassen nur etwas über zehn Millionen Dollar eingenommen.

Was passierte ist: Diese kleinen Aliens sind auf die Erde gekommen, sie sind sehr, sehr winzig, und sie haben hier eine Mission zu erledigen - sie müssen etwas von der Erde mitnehmen. Doch sie waren vorher noch nie auf der Erde, und sie sind ungewohnten Gefühlen ausgesetzt. Und die unterdrückten Gefühle die sie haben, beginnen an die Oberfläche zu treten und drohen, ihre Mission zu beeinflussen, ja sie gar davon abzubringen, weil sie so gerührt sind, wie Menschen eben auch.

Für mich war die Herausforderung, weniger zu tun - wissen Sie, ein Schauspieler hat immer kleine Bewegungen und Gesten, die er immer macht, aber hier spiele ich jemanden, der all das nicht hat. Es ist ja eigentlich keine Person, es ist ein Verkehrsmittel. So war ich in der Situation, wo ich nicht irgendeine Mimik machen durfte, sonder stattdessen überhaupt nichts. So stellte ich mir nicht vor, dass Dave gesteuert würde, sondern dass da überhaupt nichts wäre. Und nach jeder Reaktion hatte ich zu diesem Nicht zurückzukehren - das ist schon ziemlich schräg. Ich bin ein großer Star-Trek-Fan, und jetzt mal den Captain eines Raumschiffs spielen zu dürfen, das war ein großer Spaß für mich.

Die Technik entwickelt sich ja jedes Jahr im Filmgeschäft weiter. Mittlerweile ist es möglich, nur noch das Gesicht zu filmen und über das anderer Leute drüberzulegen. Ich war in Actionfilmen, wo die Szenen für mich selbst zu gefährlich waren, und so sind sie voller Stunt-Doubles. Du schaust so wie es für die Einstellung erforderlich ist, und sie schneiden das Gesicht heraus und legen es über jemand anderes drüber.

Und dann sieht es so aus, als würdest Du das alles selber machen. Man steht vor einer großen grünen Leinwand, es ist sonst überhaupt nichts da. Eigentlich ist das Schauspiel pur, wenn man ohne irgendwelche anderen Darsteller das überzeugend rüberbringen muss - das erfordert eine Menge Vorstellungskraft.

Eddie Murphy über seine Rolle  

Der Captain mit Nr. 3 (Gabrielle Union)
Der Captain mit Nr. 3 (Gabrielle Union)

Zur Grossansicht bitte auf das jeweilige Bild klicken:

Bild-Gallerie  

Josh mit Dave beim Daddeln
Josh mit Dave beim Daddeln

  Stab und Besetzung

Auf der Brücke von Dave
Auf der Brücke von Dave
"Mensch, Dave!" im Internet:

Offizielle Homepage

Regie:
Brian Robbins

Buch:
Bill Corbett, Rob Greenberg

Kamera:
J. Clark Mathis

Schnitt:
Ned Bastille

Produktion:
Jon Berg, Todd Komarnicki, David T. Friendly

Musik:
John Debney

Kostueme:
Ruth E. Carter

Maske:
Melanie Hughes, Camille Friend

Darsteller:
Eddie Murphy, Elizabeth Banks, Gabrielle Union, Scott Caan, Ed Helms, Kevin Hart, Mike O´Malley, Pat Kilbane, Judah Friedlander, Marc Blucas, Jim Turner, Austyn Myers, Adam Tomei, Brian Huskey, Shawn Christian, Jane Bradbury, Brad Wilson, Miguel A. Núñez Jr., John Gatins, Nick Berman, Smith Cho, Yung-I Chang, David Goldsmith, Paul Scheer, James M. Connor, Justin Robbins, Miles Robbins, Allisyn Ashley Arm, Stephanie Venditto, Richard Cerenzio, Jane Altman, Philip Pavel, Yvette Nicole Brown, Charles Guardino, Craig Gellis, Tim Sitarz, Thomas Langston, John Mainieri, Phyllis Kay, Michael Izquierdo, Kristen Connolly, Monica Flores, Scott Levine, Boni Yanagisawa, Floyd Levine, Richie Allan, Alex Berg, Brandon Molale, Phaedra Nielson, Mel Cowan, Janine Edwards, Michael Winther, Asako Takasue, Abbey Lerman, Makoto Tanaka, Mark Rangel, Rashida Roy, The Naked Cowboy, William Penick

Zeitgleich mit dem Film "Mensch, Dave!" in der Regie von Brian Robbins liefen am 28.08.2008 in Deutschland im Kino auch die folgenden Spielfilme an:

Tage des Zorns
Krimi, Dänemark, 2008


Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe
Liebeskomödie, Deutschland, 2008


Frontalknutschen
Komödie, USA, 2008


Finnischer Tango
Komödie, Deutschland, 2008


Couscous mit Fisch
Drama, Frankreich, 2007

Ebenfalls im Kino  



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