Darsteller: Max Thieriot (junger David), Hayden Christensen (David Rice), Samuel L. Jackson (Roland), Diane Lane (Davids Mutter Mary), Jamie Bell (Griffin), Rachel Bilson (Millie Harris), Michael Rooker (Davids Vater William), AnnaSophia Robb (junge Millie)
Nach dem weltweiten Erfolg seines Spionagethrillers "Mr. & Mrs. Smith" springt Regisseur Doug Liman in ein neues Genre. In dem SciFi-Kracher "Jumper" spielt Hayden Christensen einen jungen Mann, der mit der außergewöhnlichen Fähigkeit der Teleportation die Aufmerksamkeit gefährlicher Gegner auf sich zielt, deren Boss von Samuel L. Jackson verkörpert wird.
Als Teenager erlebt David Rice (Max Thieriot) eine Notsituation, in der er erstmals von einer höchst bemerkenswerten Fähigkeit erfährt. Als er im Winter auf dem dünnen Eis eines Sees einbricht, findet er sich von einem auf den anderen Moment klatschnass auf dem Boden der städtischen Bibliothek wieder.
David kann sich allein durch seinen Willen an einen beliebigen Ort teleportieren. Seine Verwirrung legt sich schnell, als er begreift, welche Vorteile ihm diese phantastische Eigenschaft bietet. Da er sich mit seinem alleinerziehenden Vater William (Michael Rooker) ohnehin nicht sonderlich gut vertragen hat, büxt er aus der Enge der Heimatstadt Ann Arbor und sucht seinen Weg in der Welt.
Acht Jahre später lebt David (Hayden Christensen) in New York und nutzt seine Begabung für ein sorgenfreies und luxuriöses Dasein: Ohne große Mühe reist er in der Welt herum, und das Geld beschafft er sich dreist, indem er sich mal eben in einen Banktresor versetzt und diesen plündert.
Doch auf sein Treiben ist ein gewisser Roland (Samuel L. Jackson) aufmerksam geworden. Einem Mordversuch kann David nur knapp durch seine Gabe entkommen, indem er sich nach Ann Arbor teleportiert. Er überredet seine Jugendliebe Millie (Rachel Bilson), ihn auf seinen Reisen zu begleiten.
In Rom wird David von Roland aufgespürt und erneut attackiert. Diesmal erhält er unerwartet Hilfe von einem jungen Mann namens Griffin (Jamie Bell). Der klärt ihn auf, dass seine Begabung keineswegs einzigartig ist: Beide gehören zur seltenen Spezies der "Jumper", und die werden seit Urzeiten von den "Paladinen" gejagt, zu denen auch Roland gehört.
Deren Absicht ist es, sämtliche Jumper zu liquidieren, da sie der Überzeugung sind, dass niemand von ihnen den kriminellen Verlockungen ihrer Macht widerstehen kann. In diesem Kampf scheint David eine besondere Rolle zu spielen. Und auch seine Familie und Millie sind in großer Gefahr...
Film-Inhalt
David (Max Thieriot) räumt einen Tresor aus
Hintergrund
Mit Roland (Samuel L. Jackson) ist nicht zu spaßen
Grundlage für "Jumper" ist der gleichnamige, 1992 vom amerikanischen Science-Fiction-Autor verfasste Roman und dessen 2005 erschienendes Sequel "Reflex". Der Stoff begeisterte die ausführenden Produzenten Vince Gerardis und Ralph M. Vicinanza ebenso wie Drehbuchautoren, die alle drei bereits Erfahrungen mit Stoffen aus den Bereichen Fantasy und SciFi haben.
David S. Goyer etwa hat für sein Skript "Batman Begins" 2006 den Saturn Award erhalten und die Handlung von "Jumper" um eine entscheidende Figur, den zweiten Jumper "Griffin" erweitert. Jim Uhls hat durch sein Drehbuch von "Fight Club" von sich reden gemacht, und aus Simon Kinbergs Feder stammen die Drehbücher von "xXx 2" und "X-Men 3".
Mit Kinberg verband Regisseur Doug Liman, unter anderem Verantwortlich für "Die Bourne-Identität", bereits die Zusammenarbeit beim Spionagethriller "Mr. & Mrs. Smith" (2005). Zu der musste Liman allerdings von Brad Pitt überredet werden, hatte er doch zunächst abgelehnt.
Für die Spezialeffekte engagierte das Studio 20th Century Fox Visual Effects Supervisor Joel Hynek, der 1999 den Oscar für die besten visuellen Effekte bei "Hinter dem Horizont" ("What Dreams May Come") erhielt, elf Jahre zuvor bereits für den "Predator" nominiert war und auch an den Bahnbrechenden Tricks bei "Matrix" entscheidenden Anteil hatte.
Ihm zur Seite stand Visual Effects Producer Kevin Elam, der ebenso wie wie Kinberg, Liman und Stunt-Koordinator Simon Crane im Team von "Mr. & Mrs. Smith" war und über reichlich Erfahrung auf seinem Gebiet verfügt, etwa bei "Starship Troopers" und beim ersten Teil von "X-Men".
Hynek wollte bei der filmischen Umsetzung der Teleportation einen neuen Weg beschreiten. Im Gegensatz zur Herangehensweise, die Person an einem Ort verschwinden oder erscheinen zu lassen, wird bei "Jumper" der Vorgang aus subjektiver Sicht visualisiert. Die Kamera begleitet also die Figur, während sie sich vom einen zum anderen Ort begibt. Wie Hynek das beschreibt: "Bei uns sind die Zuschauer mittendrin statt nur dabei."
Dazu verwandte er eine Technik, die bereits bei "Matrix" Anwendung fand: Durch eine Vielzahl von Einzelbildern mit jeweils unterschiedlicher Blendenzahl wurden Unschärfen und Dehnungen erzielt, die beim Zuschauer einen dynamischen Eindruck hervorrufen. Kombiniert wurde das mit der klassischen Methode des "Freeze & Action", bei der der teleportierende Schauspieler die Szene verlässt bzw. betritt, während die anderen verharren und danach erst weiterspielen. Mit Morphing werden dann die Szenen anschließend am Computer so bearbeitet, dass ein fließender Übergang entsteht.
Trickreich
Vater William (Michael Rooker) fleht David an, zu bleiben
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Bild-Gallerie
Millie (Rachel Bilson) freut sich über das Wiedersehen