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Teufelskind Joshua

USA, 2007
Drama, 105 Minuten

Originaltitel:
Joshua

Kino-Start:
17.01.2008

Regie:
George Ratliff

Darsteller:
Sam Rockwell (Brad Cairn), Vera Farmiga (Abby Cairn), Celia Weston (Hazel Cairn), Dallas Roberts (Ned Davidoff), Michael McKean (Chester Jenkins)
Teufelskind Joshua
Plakat
Roman Polanskis "Rosemaries Baby" aus dem Jahre 1968 brachte nicht nur den Durchbruch für Mia Farrow, der Film gilt auch seither als Genreklassiker. Thematisch ähnlich liegt "Joshua", das Spielfilmdebüt des Drehbuchautoren und Regisseurs George Ratliff. "Joshua" ist ein neunjähriger, weit überdurchschnittlich intelligenter Junge, der sehr zum Leidwesen seiner Familie mehr und mehr diabolische Charakterzüge entwickelt.

Brad Cairn (Sam Rockwell) ist ein aufstrebender Börsenmakler. Zusammen mit seiner jungen Frau Abby (Vera Farmiga) lebt er in New York.

Die beiden haben einen neunjährigen Sohn: Joshua (Jacob Kogan). Das Kind ist weit überdurchschnittlich intelligent und in seiner geistigen Entwicklung Gleichaltrigen um Jahre voraus. Seine "Lieblingsklamotten" sind Anzug und Krawatte, und sein Hobby ist das Piano, auf dem er am liebsten "disharmonische" moderne Klassik spielt.

Joshua fühlt sich zu seinem homosexuell veranlagten Onkel Ned (Dallas Roberts) mehr hingezogen als zu seinen leiblichen Eltern. Besonders, als seine Mutter ein zweites Kind - ein Mädchen - zur Welt bringt, fühlt Joshuas sich zurückgesetzt und reagiert nicht ohne Eifersucht.

Tag für Tag verschlechtert sich daraufhin der Gemütszustand des Jungen, bis er schließlich - ausgelöst durch das ständige Schreien seiner neugeborenen Schwester - einen Nervenzusammenbruch erleidet.

Zur gleichen Zeit beginnen sich im Hause Cairn höchst merkwürdige Dinge abzuspielen: Joshuas Spielsachen sind alsbald ebenso zerstört wie auch die seiner Schwester, Haustiere sterben einen mysteriösen Tod, und auch Familienangehörige werden Opfer von ungewöhnlichen "Unfällen".

Doch weder die intensiven Bemühungen seines Vaters noch professionelle Hilfe durch einen Psychiater bringen nachhaltig Abhilfe, bis - nach und nach - allen Beteiligten schließlich eine erschreckende Erkenntis kommt: Alles, was Joshua will, was seinen Gemütszustand wieder in normalere Bahnen lenken kann, ist das Zusammensein mit seinem Onkel...

Film-Inhalt  

Famile Cairn in trauter Eintracht
Famile Cairn in trauter Eintracht

  Hintergrund

Joshua hat Probleme im Umgang mit seinem Schwesterchen
Joshua hat Probleme im Umgang mit seinem Schwesterchen

"Joshua" ist der erste abendfüllende Spielfilm des Regisseurs George Ratliff, der auch zusammen mit David Gilbert das Drehbuch schrieb. Ratliff ist in den USA als Regisseur und Drehbuchautor von TV-Dokumentationen bekannt geworden.

Das Werk war ursprünglich als reine Produktion für den DVD- bzw. TV-Markt gedacht, lief dann aber in der offiziellen Auswahl auf dem Sundance Film Festival 2007. Aufgrund der positiven Resonanzen dort kam er dann auch in ausgewählten Kinos in den USA ab dem 6. Juli 2007 auf die Leinwand.

Die Außenaufnahmen entstanden an Originalschauplätzen in New York. Die Wohnung der Cairns, in der die meisten Szenen spielen, und die im Film in einem vornehmen Appartmentblock im 15. Stock an der Upper East Side liegt, wurde in einem Abrissgebäude im New Yorker Stadtteil Queens nachgebildet.

Wie kamen Sie zum Film?

Das weiß ich selbst nicht so genau. Ich bin in einer texanischen Kleinstadt aufgewachsen, die man wirklich nicht als Künstlerkolonie bezeichnen kann. Als ich dann aufs College in Austin ging, wollte ich unbedingt Schriftsteller werden. Nach und nach ist mir dann bewusst geworden, dass ich eher für´s Visuelle geeignet bin.

Wie sind sie vom Dokumentarfilm zum Spielfim gekommen?

Ich wollte schon immer Spielfilme drehen, aber ich hatte viel Respekt vor den Umgang mit Schauspielern. Als ich dann nach New York kam, habe ich heimlich Schauspiel-Unterricht genommen. Dadurch habe ich auch viel darüber gelernt, wie man sich als Schauspieler fühlt. Das hat mir bei meiner Regiearbeit sehr geholfen.

Wie sind Sie zu dem Projekt "Joshua" gekommen?

Das war allein David Gilberts Idee. Ich wollte ursprünglich nichts mit Kindern machen, die diese in irgendeiner Weise als diabolisch zeigt, da sich selbst gerade Vater geworden bin. Gilbert und ich haben dann sehr sorgfältig an dem Drehbuch gearbeitet, bis wir beide überzeugt waren, etwas geschaffen zu haben, auf das wir stolz sein können.

Interview mit dem Regisseur  

Mama Cairn (Vera Framiga) in Nöten
Mama Cairn (Vera Framiga) in Nöten

Zur Grossansicht bitte auf das jeweilige Bild klicken:

Bild-Gallerie  

  Stab und Besetzung

Regie:
George Ratliff

Buch:
George Ratliff, David Gilbert

Kamera:
Benoît Debie

Schnitt:
Jacob Craycroft

Produktion:
Johnathan Dorfman

Musik:
Nico Muhly

Kostueme:
Astrid Brucker

Maske:
Sharon Ilson

Darsteller:
Sam Rockwell, Vera Farmiga, Celia Weston, Dallas Roberts, Michael McKean, Jacob Kogan, Ezra Barnes, Tom Bloom, Rufus Collins, Alex Draper, Nancy Giles, Nicholas Guidry, Patrick Henney, Daniel Jenkins, Linda Larkin, Jodie Markell, Haviland Morris, Darrill Rosen, Stephanie Roth Haberle, Randy Ryan, Antonia Stout, Samantha Ryan Maisano, Bryant Pearson

Zeitgleich mit dem Film "Teufelskind Joshua " in der Regie von George Ratliff liefen am 17.01.2008 in Deutschland im Kino auch die folgenden Spielfilme an:

Self-Made Paradise
Dokumentation, Deutschland, 2007


P.S. Ich Liebe Dich
Romanze, USA, 2007


Once
Musical-Drama, Irland, 2006


I´m a Cyborg, But That´s OK
Romantik-Komödie, Südkorea, 2006


Hope
Kriminaldrama, Deutschland, Polen, 2007


Fallen
Drama, Österreich, 2006


Drachenläufer
Drama, USA, China, 2007


Der Nebel
Horror, USA, 2007

Ebenfalls im Kino  



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