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In die Wildnis

USA, 2007
Abenteuer-Drama, 140 Minuten, FSK: 12

Originaltitel:
Into the Wild

Kino-Start:
31.01.2008

Regie:
Sean Penn

Darsteller:
Emile Hirsch (Christopher McCandless), Marcia Gay Harden (Billie McCandless), William Hurt (Walt McCandless), Jena Malone (Carine McCandless), Brian Dierker (Rainey), Catherine Keener (Jan Burres), Vince Vaughn (Wayne Westerberg), Kristen Stewart (Tracy), Hal Holbrook (Ron Franz)
In die Wildnis
TrailerPlakat
Sean Penn ist als Schauspieler aus Filmen wie "Spiel der Macht" (2006), "21 Gramm" (2003) oder auch "The Interpreter" (2005) bestens bekannt. Weniger bekannt dürfte sein, dass Penn auch gelegentlich produziert, Drehbücher schreibt und Regie führt. In dem mehrfach ausgezeichneten Film "In die Wildnis" - eine ungewöhnliche Aussteigerstory - führt er Regie, schrieb das Drehbuch und produzierte auch.

Im August 1992 wurde Leiche des 24-jährigen Christopher McCandless von einem Elchjäger in einem Nationalpark in Alaska gefunden.

Wer war dieser junge Mann, und was trieb ihn dorthin, wo er den Tod fand? Dieser Frage geht der halb-dokumentarische Film "In die Wildnis" nach.

Christopher McCandless (Emile Hirsch) hat das College mit Auszeichnung abgeschlossen. Sein Jura-Studium an der renommierten Harvard-Universität ist bereits fest geplant. Doch sehr zum Entsetzen seiner Eltern (William Hurt, Marcia Gay Harden) entscheidet sich Chris gänzlich anders:

Er verzichtet auf sein Studium, verschenkt seine gesamten Ersparnisse - immerhin rund 24.000 Dollar - an gemeinnützige Organisationen und verbrennt sämtliche verbleibenden Geldscheine, die er in seiner Brieftasche hat.

So, aller weltichen Dinge entledigt, beginnt er eine zweijährige Reise druch die USA, immer mit einem Ziel vor Augen: Alaska.

Chris reist per Anhalter, seinen Lebensunterhalt verdient er sich mit Gelegenheitsjobs. Auf seiner Reise kommt er immer wieder in Kontakt mit anderen Aussteigern. So lernt er zum Beispiel das Hippiepärchen Rainey (Brian Dierker) und Jan (Catherine Keener) kennen, die mit ihrem bunt bemalten Bus von Ort zu Ort ziehen.

Im März 1992 erreicht Chris schließlich sein Ziel, Alaska. Von Fairbanks aus schreibt er seine letzte Postkarte an einen Freund:

"Grüße aus Fairbanks! Dies wird meine letzte Nachricht an Dich sein. Bin vor zwei Tagen hier angekommen. Dieses Abenteuer geht vielleicht tödlich aus, und es kann sein, dass du nie wieder von mir hören wirst. Ich möchte aber, dass Du weißt, wie sehr ich Dich bewundere. Ich breche nun auf in die Wildnis..."

Film-Inhalt  

In Alaska
In Alaska

  Hintergrund

Liebe braucht kein Geld
Liebe braucht kein Geld

Nach seinem US-Start - dort lief der Film bereits am 8. Oktober 2007 an - erntete "Into the Wild", so der amerikanische Originaltitel, zahlreiche positive Kritiken.

Dementsprechend konnte "In die Wildnis" auch diverse Preise und Auszeichnungen für sich einheimsen:

- einen Golden Globe für die Filmmusik
- den Gotham Award für den besten Spielfilm des Jahres
- den Mill Valley Film Festival Award für den Hauptdarsteller
- den Breakthrough Award des National Board of Review für Emile Hirsch
- den Jury Award auf den Filmfestspielen in Rom
- den Preis für den besten ausländischen Film in Sao Paulo

Gedreht wurde in Alaska, wenn auch nicht exakt an den Originalschauplätzen. Insgesamt unternahm das komplette Filmteam vier Reisen nach Alaska, um die Fortentwicklung der Geschichte im Verlauf der Jahreszeiten zu filmen.

Das Drehbuch zu "In die Wildnis" schrieb Jean Penn, der auch Regie führt und produziert. Es basiert auf dem gleichnamigen Buch des amerikanischen Schriftstellers und Extrem-Bergsteigers Jon Krakauer von 1996, der nach seinem Studium zusammen mit Freunden im Jahre 1974 einige Wochen in der Wildnis von Alaska verbrachte.

Als im August 1992 die Leiche des 24-jährigen Christopher McCandless in der Nähe von Healy im Denali National Park in Alaska aufgefunden wurde, nachdem er sich 113 Tage allein durch die Wildnis geschlagen hatte, begann Krakauer das Leben und den frühen Tod des jungen Mannes zu recherchieren.

"Ein Großteil meiner Motivation, das Buch zu schreiben, bestand darin, mich mit Chris zu identifizieren und ihn dadurch zu verstehen", beschreibt Krakauer die Intention seines Buches. "Aber ich gebe nicht vor, ihn völlig nachvollziehen zu können.

Chris war kein normaler Junge. Er war selbstbezogen. Er war stur. Er war ungestüm. Aber - er hatte auch ein reines Herz. Und das überaus Wunderbare an ihm war, dass er keine Kompromisse einging. Er hatte sehr hohe Ideale und ein Gefühl für moralische Aufrichtigkeit. Er glaubte, dass der Sinn des Lebens nicht darin bestand, den einfachen Weg zu gehen.

Einige seiner Kritiker meinen, dass er schlecht vorbereitet war, unbekümmert, geradezu tollkühn. Sie fragten, warum er weder Axt noch Funkgerät bei sich hatte, als er nach Alaska ging. Aber Chris´ Vorstellung vom Abenteuer sah keine Absicherung vor. In unserem Zeitalter, in dem es keine weißen Flecken mehr auf der Landkarte gibt, ließ Chris die Karten einfach zu Hause."

Eine wahre Begebenheit  

Mit Freunden im Camp
Mit Freunden im Camp

Zur Grossansicht bitte auf das jeweilige Bild klicken:

Bild-Gallerie  

Rasieren im Freien
Rasieren im Freien

  Stab und Besetzung

Emil Hirsch als Aussteiger
Emil Hirsch als Aussteiger
"In die Wildnis" im Internet:

IMDB-Eintrag (engl.)

Das Explorer-Magazin über Krakauer und McCandless

Regie:
Sean Penn

Buch:
Sean Penn, Jon Krakauer

Kamera:
Eric Gautier

Schnitt:
Jay Cassidy

Produktion:
Art Linson, Sean Penn, William Pohlad

Musik:
Michael Brook, Kaki King, Eddie Vedder

Kostueme:
Robin Mathews

Maske:
Mary Claire Hannan

Darsteller:
Emile Hirsch, Marcia Gay Harden, William Hurt, Jena Malone, Brian Dierker, Catherine Keener, Vince Vaughn, Kristen Stewart, Hal Holbrook, Dan Burch, Joe Dustin, Zach Galifianakis, Cheryl Francis Harrington, John Jabaley, Thure Lindhardt, Robin Mathews, Kathleen Mattice, Parris Mosteller, Signe Egholm Olsen, Haley Ramm, J. Nathan Simmons, Susan Spencer, Haley Sweet, Bryce Walters, Merritt Wever, Steven Wiig

Zeitgleich mit dem Film "In die Wildnis" in der Regie von Sean Penn liefen am 31.01.2008 in Deutschland im Kino auch die folgenden Spielfilme an:

Underdog - Unbesiegt weil er fliegt
Komödie, USA, 2007


Streets of Rio
Drama, Brasilien, Deutschland, 2005


Mondkalb
Drama, Deutschland, 2008


Die Band von nebenan
Tragikomödie, Israel, Frankreich, USA, 2007


Cloverfield
Actionthriller, USA, 2008


Asterix bei den Olympischen Spielen
Abenteuerkomödie, Spanien, Frankreich, 2007

Ebenfalls im Kino  



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