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Fleisch ist mein Gemüse

Deutschland, 2008
Komödie, 120 Minuten, FSK: 12

Originaltitel:
Fleisch ist mein Gemüse

Kino-Start:
17.04.2008

Regie:
Christian Görlitz

Darsteller:
Maxim Mehmet (Heinz Strunk), Susanne Lothar (Mutter), Susanne Bormann (Anja), Martin Brauer (Torsten), Oliver Bröcker (Norbert), Anna Fischer (Jette)
Fleisch ist mein Gemse
Plakat
Der im Jahr 2004 veröffentlichte pseudo-autobiographische Roman des Entertainers Heinz Strunk "Fleisch ist mein Gemüse" wurde binnen kurzer Zweit zum Bestseller und verkaufte sich bisher 250.000 mal. Grund genug für den Grimmepreisträger, Drehbuchautoren und Regisseur Christian Görlitz, das Buch zu verfilmen. Vor der Kamera agieren dabei Maxim Mehmet, Andreas Schmidt und Susanne Lothar.

Der Landkreis Harburg an der südlichen Stadtgrenze von Hamburg: Hier lebt Mitte der 1980er Jahre der 24jährige Musiker Heinz Strunk (Maxim Mehmet) in einem kleinen Häuschen zusammen mit seiner Mutter (Susanne Lothar).

Berfulich ist er ebenso erfolglos wie privat. Jedweder Versuch von ihm, mit dem anderen Geschlecht in Kontakt zu kommen, scheitert schon im Vorfeld.

Seinen bescheidenen Lebensunterhalt verdient Heinz, in dem er als Saxophonist mit der Band "Tiffany's" unter der Leitung seines Freundes Gundolf "Gurki" Beckmann (Andreas Schmidt) über die Dörfer reist, bei Schützenfesten tingelt oder zum Tanztee für ältere Semester in Landgasthöfen aufspielt.

Derweil träumt er vom großen Durchbruch in der Musikindustrie. Ab und an versucht er sich als Manager und Produzent von anderen Möchtegern-Talenten, so zum Beispiel für die blonde Anja (Susanne Bormann) oder die energische Jette (Anna Fischer), doch die erträumten Karrieren enden sämtlichst, noch bevor sie richtig begonnen haben.

Zusätzlich belastet Heinz der zunehmende geistige Verfall seiner Mutter, die nach einem Zusammenbruch schließlich in ein Heim eingeliefert werden muss und bei seinen Besuchen kaum noch ihren Sohn erkennt. Auch der Selbstmord seiner Nachbarin Rosi (Livia S. Reinhard) setzt ihm zu, und so greift er immer häufiger zum Alkohol oder ergeht sich in Fress-Orgien.

Doch eines Tages scheint das Glück ihm Hold zu sein, denn ein Bühnenunfall macht Heinz plötzlich zum Helden:

Als bei einer Limbo-Show der "Goombay Dance Band" das Brusthaartoupet des leicht abgehalfterten Show-Giganten Oliver Bendt (Sylvester Groth) Feuer fängt, löscht er geistesgegenwärtig die Flammen und kommt damit in Kontakt mit den ganz großen Größen des Show-Business...

Film-Inhalt  

Im Hamburger Hafen
Im Hamburger Hafen

  Hintergrund

Bei Muttern
Bei Muttern

"Fleisch ist mein Gemüse" beruht auf dem gleichnamigen Roman des Entertainers und Autoren Heinz Strunk. Strunk, der in der Tat in den 1980er Jahren als Saxophonist für die Show-Band "Tiffany's" durch Norddeutschland tingelte, nennt sein Buch "ziemlich autobiographisch".

Christian Görlitz sicherte sich schon früh nach dem Erscheinen des Buches die Verfilmungsrechte, schrieb das Drehbuch und führte Regie.

Görlitz über Strunk: "Ich kenne mich in dem kleinbürgerlichen Milieu, von dem Heinz erzählt, bestens aus. So wie Heinz im Schatten der Harburger Phoenix-Werke aufgewachsen ist, wurde ich im Industriegebiet von Altona groß."

Und weiter: "Ich habe Heinz fast wie einen Bruder kennengelernt. Wir teilen die Sicht der Dinge und kämpfen für dasselbe, für das es sich im Leben zu kämpfen lohnt."

"Fleisch ist mein Gemüse" wurde mit dem NDR co-produziert und von der Filmförderung Hamburg GmbH, der Nordmedia und dem DFFF Deutscher Filmförderfonds gefördert.

Gedreht wurde im Frühjahr 2007 im Hamburger Stadtteil Harburg und im niedersächsischen Landkreis Harburg. In Harburg fand auch die Premiere in Anwesenheit des Romanautoren statt.

Der am 17. Mai 1962 in Hamburg-Harburg unter dem bürgerlichen Namen Mathias Halfpape geborene Heinz Strunk gehört zu der Comedy-Gruppe "Studio Braun".

Nach seinem Abitur (1983) durchlief Halfpape ein Ausbildung zum klassischen Saxophonisten.

Durch Zufall lernte er 1993 den Schlagzeuger Bela B. der Gruppe "Die Ärzte" kennen, mit dem er vorübergehend ebenso zusammenarbeitete wie mit der Gruppe "Fettes Brot" und dem Künstler Stephan Remmler.

In den Jahren 2003/4 moderierte Strunk für den TV-Sender Viva die Show "Fleischmann TV" und für Radio Fritz die "Jürgen-Dose-Show".

Halfpape kandidierte bei der Bundestagswahl 2005 auf Listenplatz 2, bei der Hamburger Bürgerschaftswahl 2008 sogar als Spitzenkanditat für die aus Kreisen der Redaktion der Satirezeitschrfit "Titanic" gegründeten Scherz-Partei "Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative"

Über den Film und Christian Görlitz' Regiearbeit sagt Strunk: "Christian hat den Film in dem Geist gedreht, wie ich es mir gewünscht habe. Mit Comedy hat das erfreulicherweise rein gar nichts zu tun. Ich bin mir nicht mal sicher, ob man den Film als Komödie bewerten kann."

Über Heinz Strunk  

Die Show-Band
Die Show-Band "Tiffany's"

Zur Grossansicht bitte auf das jeweilige Bild klicken:

Bild-Gallerie  

Auf der Bühne beim Schützenfest
Auf der Bühne beim Schützenfest

  Stab und Besetzung

Auch privat hat Hein wenig Erfolg
Auch privat hat Hein wenig Erfolg
"Fleisch ist mein Gemüse" im Internet:

IMDB-Eintrag

Homepage von Heinz Strunk

Regie:
Christian Görlitz

Buch:
Christian Görlitz

Kamera:
Andreas Höfer

Maske:
Tamar Aviv

Darsteller:
Maxim Mehmet, Susanne Lothar, Susanne Bormann, Martin Brauer, Oliver Bröcker, Anna Fischer, Angelika Gersdorf, Dayan Kodua, Kailas Mahadevan, Sarah Masuch, Jona Mues, Andreas Schmidt, Milena Schmidt, Livia S. Reinhard

Zeitgleich mit dem Film "Fleisch ist mein Gemüse" in der Regie von Christian Görlitz liefen am 17.04.2008 in Deutschland im Kino auch die folgenden Spielfilme an:

Street Kings
Action-Thriller, USA, 2008


Sommer
Komödie, Deutschland, 2008


Sieben Mulden und eine Leiche
Doku-Komödie, Schweiz, 2007


Khadak
Drama, Deutschland, Belgien, Holland, 2006


Gilles
Jugenddrama, Belgien, 2005


Chiko
Drama, Deutschland, 2007


Actrices
Tragikomödie, Frankreich, 2007

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