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Asterix bei den Olympischen Spielen

Spanien, Frankreich, 2007
Abenteuerkomödie, 117 Minuten

Originaltitel:
Astérix aux jeux olympiques

Kino-Start:
31.01.2008

Regie:
Thomas Langmann, Frédéric Forestier

Darsteller:
Clovis Cornillac (Asterix), Gérard Depardieu (Obelix), Alain Delon (Julius Caesar), Benoît Poelvoorde (Brutus), Stéphane Rousseau (Romantix), Vanessa Hessler (Prinzessin Irina), Alexandre Astier (Obstinatus), Jean-Pierre Cassel (Miraculix), Elric Thomas (Majestix), Dorothée Jemma (Gutemine), Franck Dubosc (Troubadix), Sim (Methusalix), Adriana Karembeu (Madame Methusalix), Eduardo Gomez (Automatix), Jérôme Le Banner (Claudius Muscullus), Bouli Lanners (Aderlas), Michael Herbig (Redkeinstus), Santiago Segura (Doktormabus), José Garcia (Vielverdrus), Nathan Jones (Humungus), Michael Schumacher (Schumix)
Asterix bei den Olympischen Spielen
TrailerPlakat
Die Würfel sind gefallen: Fünf Jahre mussten die Fans auf den dritten Teil der Asterix-Reihe warten. Belohnt werden sie mit "Asterix bei den Olympischen Spielen", der bislang aufwendigsten Umsetzung eines Comicbandes um den gallischen Helden. Neben Gérard Depardieu als beleibtem Obelix zeigt Alain Delon als Julius Caesar Größe.

Im Jahre 50 vor Christus leistet immer noch ein kleines Dorf in Gallien Widerstand gegen die römischen Besatzer. Der Alltag von Asterix (Clovis Cornillac) und Obelix (Gérard Depardieu) ist von Wildscheinjagd geprägt, und gelegentliche Scharmützel mit römischen Soldaten geben ihren Leben die Würze. Doch ein neues Abenteuer zeichnet sich ab, als ihre Hilfe von Romantix (Stéphane Rousseau) erbeten wird.

Der junge Mann hat nämlich sein Herz an die die bezaubernde Prinzessin Irina (Vanessa Hessler) verloren. Die Tochter des griechischen Königs Aderlas (Bouli Lanners) ist von diesem eigentlich Brutus (Benoit Poelvoorde) versprochen, dem ebenso hinterhältigen wie machthungrigen Stiefsohn Julius Caesars (Alain Delon).

Doch Irina widersetzt sich dem Willen ihres Vaters und verkündet, dass sie sich mit dem Sieger der Olympischen Spiele vermählen will. Derart angespornt, begibt sich Romantix in Begleitung der gallischen Delegation, zu der natürlich auch Asterix und Obelix sowie Druide Miraculix (Jean-Pierre Cassel) gehören, zur ruhmreichen Sportstätte.

Doch auch Brutus will sich seine Braut nicht so einfach wegschnappen lassen und reist aus Rom mit großem Gefolge an. Darunter der Dopingspezialist Doktormabus (Santiago Segura) sowie der wortkarge Sklave Redkeinstus (Michael Bully Herbig) und seine Geheimwaffe, den Hünen Humungus (Nathan Jones). Für seine Sicherheit sorgt Zenturio Obstinatus (Alexandre Astier) als Führer der Leibwache.

Die Macht des Römers führt zu einer leichten Bevorteilung, denn die Schiedsrichter sind nicht so neutral, wie das für einen sportlichen Wettkampf zu wünschen wäre und nehmen einen Haufen Sesterzen als Bestechung an. Zum Leidwesen der gallischen Athleten wird ihr Zaubertrank als Dopingmittel eingestuft, während Brutus sich ungeniert auf die pharmakologische Unterstützung von Doktormabus verlässt.

Doch damit bringt er die Zuschauer gegen sich auf, schließlich wollen die Brot und Spiele in ehrlicher Weise erleben. So reist Imperator Julius Caesar persönlich an, um ein Auge auf Brutus´ Machenschaften zu halten. Und gerechterweise annuliert er gleich alle bisherigen Veranstaltungen. So haben die Gallier doch noch eine faire Chance...

Film-Inhalt  

Wird er singen? Troubadix (Franck Dubosc) mit Obelix (Gérard Depardieu) und Asterix (Clovis Cornillac)
Wird er singen? Troubadix (Franck Dubosc) mit Obelix (Gérard Depardieu) und Asterix (Clovis Cornillac)

  Hintergrund

Romantix (Stéphane Rousseau) zieht mit Asterix und Obelix ins Stadion ein
Romantix (Stéphane Rousseau) zieht mit Asterix und Obelix ins Stadion ein

Nachdem er bei den ersten beiden Realfilmen "Asterix und Obelix gegen Caesar" von 1999 und "Asterix und Obelix: Mission Cleopatra" aus dem Jahr 2002 auf Seiten der Produzenten mitgewirkt hatte, übernahm Thomas Langmann, leidenschaftlicher Asterix-Anhänger und Sohn des berühmten Regisseurs und Oscarpreisträgers Claude Berri, für den dritten Teil selbst die Regie.

Obwohl der Gallier Asterix und seine Schöpfer, Autor René Goscinny und Zeichner Albert Uderzo Franzosen sind, entstand "Asterix bei den Olympischen Spielen" fast zur Gänze in Spanien. Gedreht wurde von Juni bis November 2006 in den alicantischen Studios "La Ciudad de la Luz", wo für die großzügigen Kulissen ausreichen Platz vorhanden war.

Dabei konnte Bühnenbildnerin Aline Benetto aus dem Vollen schöpfen, standen doch für eine europäische Produktion ausgesprochen üppige fast hundert Millionen Dollar zur Verfügung. Dafür wurden zwanzig Bauten errichtet, darunter das riesige Olympiastadion mit einer 265 Meter langen Rennbahn, angemessener Hintergrund für das Wagenrennen in Reminiszenz an "Ben Hur". Für die Betreuung und das Training der sechzig Pferde war Stunt-Spezialist Ricardo Cruz zuständig.

Die Kostümbildnerin Madeline Fontaine konnte sich über einen Etat für rund tausend prächtige Kostüme freuen, und die Maskenabteilung unter Leitung von Corinne Maillard fertigte dreihundert Perücken an. Doch nicht nur fassbare Bauten und Requisiten geben dem Film sein Aussehen, Hundertschaften von VFX-Experten bereiteten die Visuellen Effekte auf, vervielfältigten auf elektronische Weise die Soldaten von Brutus´ Truppe und die Zuschauer auf den Tribünen.

Die Wahl der Comicvorlage fiel dabei sehr schnell auf "Asterix bei den Olympischen Spielen". Ein wichtiger Grund war, mit der Thematik auch gleich eine internationale, prominente Besetzung casten zu können, um entsprechenden Zuspruch beim Publikum auch in anderen Ländern zu finden.

Bei den Hauptfiguren war zunächst nur klar: Gérard Depardieu mus - und wollte - wieder den Obelix spielen. Christian Clavier hingegen lehnte eine erneute Teilnahme ab, da er sich auf ernsthaftere Rollen konzentrieren wolle. So griff man für den Asterix auf Clovis Cornillac zurück, dem bereits von seinen Eltern Myriam Boyer und Roger Cornillac komödiantisches Talent in die Wiege gelegt wurde.

Neben weiteren einheimischen Film- Fernseh- und Bühnenstars wie Alain Delon und Jean-Pierre Cassel tritt eine ganze Reihe von internationalen Stars auf, vornehmlich aus dem Sport. Aus Frankreich sind etwa Fußballgott Zinédine Zidane und Tennisspielerin Amélie Mauresmo zu sehen, weitere Rollen haben der belgische Basketballer Tony Parker, Kampfsportler Jérôme Le Banner und Wrestlingstar Nathan Jones aus Australien.

Auch US-Sängerin Kelly Rowland und das slowakische Topmodel Adriana Karembeu geben sich die Ehre. Aus Deutschland neben Comedian Michael Herbig, der als stummer Sklave leider kein Wort spricht, noch Michael Schumacher vertreten, außerdem Jean Todt, sein früherer Teamchef bei Ferrari.

Die Besetzung  

Möge der Beste gewinnen: Julius Caesar (Alain Delon)
Möge der Beste gewinnen: Julius Caesar (Alain Delon)

Alain Delon zu seiner Entscheidung  

Brutus (Benoît Poelvoorde) glaubt den Sieg schon in der Tasche
Brutus (Benoît Poelvoorde) glaubt den Sieg schon in der Tasche

Ich war nicht überrascht, dass mir die Rolle des Caesar angeboten wurde - über den Kontext "Asterix" hingegen schon. Ich würde sagen, es ist faktisch der alleinige Verdienst des Produzenten, der darauf bestanden hat, dass ich das Drehbuch gelesen habe. Es ist schon eine ganze Weile her, seit ich Kino gemacht habe, und ich wollte mir meine Rückkehr nicht verderben.

Ich las das Drehbuch, und als ich mit der letzten Seite fertig war sagte ich: Das ist es! Weil ich die Besetzung des Films außergewöhnlich finde, die Rolle ganz und gar fabelhaft im Sinne des Unerwarteten für den Schauspieler, der ich bin. Und ich sagte: Ich mach´s - Voila!

Das ist eine Sache, die mich amüsiert, die mich begeistert. Es hat mich auch gefreut, eine völlig neue Sache zu machen. Ich dachte gestern noch: Im Grunde, wenn ich einen letzten Film in meinem Leben machen wollte - dann wäre es dieser.

Zur Grossansicht bitte auf das jeweilige Bild klicken:

Bild-Gallerie  

König Aderlas (Bouli Lanners) mit der holden Prinzessin Irina (Vanessa Hessler)
König Aderlas (Bouli Lanners) mit der holden Prinzessin Irina (Vanessa Hessler)

  Stab und Besetzung

Kein Mann der großen Worte: Redkeinstus (Michael Bully Herbig)
Kein Mann der großen Worte: Redkeinstus (Michael Bully Herbig)
"Asterix bei den Olympischen Spielen" im Internet:

Offizielle Homepage (französisch)

IMDb (englisch)

Asterix-Seite des deutschen Comic-Verlags Ehapa

Regie:
Thomas Langmann, Frédéric Forestier

Buch:
Thomas Langmann, Olivier Dazat, Alexandre Charlot, Franck Magnier, René Goscinny, Albert Uderzo

Kamera:
Thierry Arbogast

Schnitt:
Yannick Kergoat

Produktion:
Jérôme Seydoux

Musik:
Frédéric Talgorn

Kostueme:
Madeline Fontaine

Maske:
Corinne Maillard

Darsteller:
Clovis Cornillac, Gérard Depardieu, Alain Delon, Benoît Poelvoorde, Stéphane Rousseau, Vanessa Hessler, Alexandre Astier, Jean-Pierre Cassel, Elric Thomas, Dorothée Jemma, Franck Dubosc, Sim, Adriana Karembeu, Eduardo Gomez, Jérôme Le Banner, Bouli Lanners, Michael Herbig, Santiago Segura, José Garcia, Nathan Jones, Luca Bizzarri, Stéphane De Groodt, Zinédine Zidane, Francis Lalanne, Elie Semoun, Amélie Mauresmo, Tony Parker, Paolo Kessisoglu, Íñigo Navares, Luis Valdivieso Capell, Michael Schumacher, Jean Todt, Majid Mumtaz Ahmad, Dany Boon, Dany Brillant, Jean-Pierre Castaldi, Mónica Cruz, Jamel Debbouze, Roland Menou, Arnold Overhaart, Elsa Pataky, Michail Krasnoborov Redwood, Kelly Rowland

Zeitgleich mit dem Film "Asterix bei den Olympischen Spielen" in der Regie von Thomas Langmann, Frédéric Forestier liefen am 31.01.2008 in Deutschland im Kino auch die folgenden Spielfilme an:

Underdog - Unbesiegt weil er fliegt
Komödie, USA, 2007


Streets of Rio
Drama, Brasilien, Deutschland, 2005


Mondkalb
Drama, Deutschland, 2008


In die Wildnis
Abenteuer-Drama, USA, 2007


Die Band von nebenan
Tragikomödie, Israel, Frankreich, USA, 2007


Cloverfield
Actionthriller, USA, 2008

Ebenfalls im Kino  



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